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Martina Weber: Zwischen Handwerk und Inspiration. Lyrik schreiben und veröffentlichen 2., vollständig überarbeitete Auflage. Uschtrin Verlag: München 2008 Mit Beiträgen von Karin Fellner, Norbert Hummelt und Christian Schloyer. |
Rabatt für den Buchhandel: 30 Prozent
USt-IdNr.: DE189820836
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eMail: info@uschtrin.de
Vorwort zur 2. Auflage ... 8
Teil 1: Lyrik schreiben
1. Eine lyrische Stimme entwickeln ... 12
1.1. Was ist ein Gedicht? ... 12
1.2. Zwischen Regeln und Regellosigkeit ... 15
1.3. Lyrik lesen lernen ... 18
2. Fensterausschnitt, Antennendraht (Norbert Hummelt) ... 21
3. Der Zeilenbruch ... 29
3.1. Zeilenstil ... 29
3.2. Zeilensprung oder Enjambement ... 30
4. Über die Wirklichkeit hinausgetragen: die Metapher ... 36
4.1. Die Metapher und wie man sie bildet ... 36
4.2. Arten von Metaphern ... 39
4.3. Sonderform: Synästhesie ... 41
4.4. Die hohe Kunst: die zweite Ebene ... 42
5. Transportieren, was mich berührt hat: Nathalie Schmid im Gespräch mit Martina Weber ... 43
6. Der Reim und andere Klangelemente ...55
6.1. Begriff und Funktion des Reims ...55
6.2. Reimformen und Reimfolgen ... 55
6.3. Andere Klangelemente ... 64
6.4. Anregungen zur eigenen Arbeit mit dem Reim ... 68
7. Mitschwingen. Widerhall: Möglichkeiten und Ziele eines Lyrik-Lektorats (Karin Fellner) ... 70
8. Metrum und Rhythmus ... 80
8.1. Verhältnis zwischen Metrum und Rhythmus ... 80
8.2. Funktion des Rhythmus ... 83
8.3. Taktarten ... 84
8.4. Auftakt, Kadenz, Zäsur ... 84
8.5. Versmaße ... 85
8.6. Freie Rhythmen ... 90
9. 28 Anregungen zur Arbeit an eigenen Gedichten ... 94
10. Ist Lyrik ein Erkenntnisinstrument? (Christian Schloyer) ... 124
11. Kommentierte Literaturempfehlungen ... 143
11.1. Handwerk ... 143
11.2. Reflexionen über Lyrik, poetologische Diskussionen und den Literaturbetrieb ... 147
11.3. Anthologien ... 155
11.4. Literaturzeitschriften ... 165
11.5. Weitere Internetseiten mit oder über Lyrik ... 169
11.6. Fremdsprachige (vor allem englische) Lyrik ... 70
11.7. Lyrik hören ... 174
11.8. Lyrikgeschichte ... 177
12. Viel Freizeit und zu viele Vögel: 21 Thesen und Gedanken aus der Diskussionsrunde zum Literarischen März 2007 ... 179
13. Der Text braucht Identität: Kurt Drawert im Gespräch mit Martina Weber ... 182
Teil 2: Lyrik veröffentlichen
1. Der Begriff der Veröffentlichung ... 192
2. Austausch mit anderen Schreibenden ... 193
3. Literaturzeitschriften und Anthologien ... 197
4. Wartezeit und Absagen ... 200
5. Lesungen ... 202
6. Wettbewerbe ... 205
7. Der eigene Gedichtband ... 207
7.1. Verlagsadressen und -programme ... 207
7.2. Der richtige Zeitpunkt für den ersten Band und der passende Verlag ... 223
8. Der Verlagsvertrag ... 227
9. Book on Demand als Alternative? ... 233
10. Nach dem Verlagsvertrag ... 234
Die Autorin ... 37
Rezensionen zum Titel (2. Auflage)
Rezensionen zum Titel (1. Auflage)
"Zwischen Handwerk und Inspiration" - besprochen von Gabi Neumayer
Der Titel dieses Buches trifft nicht nur die Situation derjenigen, die Lyrik schreiben. Er bezeichnet auch sehr genau die besondere Mischung von Beiträgen in diesem Band. In allen geht es ums Schreiben oder Veröffentlichen von Lyrik - aber sie sind von ganz unterschiedlichen AutorInnen mit sehr verschiedenen Stimmen und Anliegen geschrieben.
Martina Weber hat früher den Federwelt-Newsletter betreut und ist seit einiger Zeit die Lyrikexpertin des Tempest. Sie fungiert bei diesem Buch nicht nur als Herausgeberin, sondern hat auch sämtliche Beiträge zum Handwerk verfasst. Im ersten Teil des Buches - "Lyrik schreiben" - erläutert sie anhand vieler Beispiele, was es mit Zeilensprüngen und Metaphern auf sich hat, wie sich Metrum und Rhythmus unterscheiden, welche Reimformen es gibt und was freie Rhythmen sind. Besonders hervorzuheben: die vielen ausführlich kommentierten Literaturempfehlungen.
Diese Texte zum Handwerk wechseln ab mit solchen ganz anderer Art: Namhafte LyrikautorInnen wie Norbert Hummelt, Kerstin Hensel und Anton G. Leitner setzen sich in eigenwilligen Texten beispielsweise mit dem Wesen von Gedichten auseinander oder werfen einen Blick auf die heutige Lyrikvermittlung und den Lyrikmarkt.
Den zweiten Teil des Buches - "Lyrik veröffentlichen" - hat wieder Martina Weber geschrieben. Egal ob man Gedichte in Zeitschriften, Anthologien, als Buch oder als BoD veröffentlichen möchte: Hier gibt es hilfreiche Hinweise und eine umfangreiche Verlagsliste. Von der Auswahl des Verlags über den ersten Telefonanruf bis zu rechtlichen Aspekten von Verträgen reichen die Themen.
Wer sich vor allem für das Handwerk des Gedichteschreibens interessiert, wird hier ebenso fündig wie derjenige, der lieber einige Blicke in die Köpfe und Herzen von Lyrikschreibenden werfen möchte. Ganz bestimmt wird nicht jeder Text jedem Leser, jeder Leserin etwas sagen. Aber das ist mit Gedichten ja auch nicht anders - was ihnen wohl niemand zum Vorwurf machen möchte.
Der neue Handwerkskoffer für Lyrik - Rezension von Tobias Falberg
Talent muss man mitbringen, um Gedichte zu schreiben. Neben diesem Talent braucht es Grundlagen, Methoden & Blickwinkel auf das Wortmaterial, die sich erfahrene LyrikerInnen über Jahre mühsam aneignen. Fünf dieser erfahrenen Köpfe hat Herausgeberin Martina Weber versammelt; im Wechsel mit klar strukturierten Kapiteln zu Reim, Metapher, Metrum, Rhythmus & Klangbild, teilen sie ihr Wissen mit.
Norbert Hummelt behandelt die poetische Sichtweise, Inger Christensen den tastenden Schreibprozess. Kerstin Hensel nimmt den freien Vers in Angriff & zeigt, dass der so frei gar nicht ist, sondern erst "wenn der Dichter weiß, wovon er sich freimacht." Im Zentrum steht der Aufsatz von Kurt Drawert. Hier lernen auch vermeintlich Fortgeschrittene Essentielles dazu: erst die Perforation, die Verletzung eines Textes ist es, die den Mehrwert "im Schatten der Worte" transportiert. Anton G. Leitner schließt ab mit einem lyrischen Lagebericht & der erfrischenden Forderung nach mehr Mut in der jungen deutschsprachigen Dichtung, gegen die "eine poetische Großmutter wie Friedericke Mayröcker als wahre Sprachanarchistin erscheint"!
Das Buch gibt zahlreiche Beispiele, praktische Arbeitsvorschläge & immer wieder hilfreiche Hinweise auf spezielle weiter führende Literatur. Daneben zeigen über 60 eingestreute Zitate zur Poesie, wie intensiv Martina Weber recherchiert hat. Das gilt genauso für den Teil zu Veröffentlichung & Verlagssuche, dessen Sahnehäubchen eine topaktuelle Liste der (Lyrik)Verlage ist.
Zuletzt öffnet sich eine weitere Fundgrube: ein kommentierter Überblick von entscheidenden Büchern zum poetischem Diskurs, Anthologien, Zeitschriften & Internetadressen - ein Instrumentarium, dessen Wert nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Das Buch sei heiß empfohlen! Mögen viele es lesen & mit diesem Handwerkskoffer für Lyrik Leitners Forderung folgen: nach mehr Mut im neuen deutschen Gedicht.
| Seit Januar 2005 im Uschtrin Verlag: AutorInnenzeitschrift "Federwelt": www.federwelt.de |
© Sandra Uschtrin | Uschtrin Verlag | 2010
25 Jahre "Handbuch für Autorinnen und Autoren"
Die Jubiläumsausgabe - jetzt lieferbar!
Hardcover. 704 Seiten. 49,90 EUR. www.uschtrin.de/handbuch.html
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